Tauchplatz Landtauchgang

Sehenswürdigkeiten:

ausgedehnte Geröllfelder mit starkem Bewuchs

Maximale Tiefe:

ca. 5 m

Peilung:

seewärts: 330°, landwärts: 150°

Beschreibung:

Parallel zum Ufer verlaufen zwei Geröllfelder mit Steinen von bis zu einem Meter Durchmesser. Die beiden Felder sind durch eine Sandbank voneinander getrennt.

Durch den starken Bewuchs mit Miesmuscheln, Rotalgen und auf der rechten Seite auch mit Seegras, bieten die Geröllfelder zahlreichen Jung- und Kleinfischen sowohl Schutz als auch Nahrung.

Neben den an der Ostsee sehr häufig antretenden "Platten" (Scholle und Steinbutt) sind hier auch regelmäßig für die Ostsee eher seltene Arten wie Seeskorpion, Meerneunauge - vom Aussterben bedroht -, Butterfische und die mit dem Seepferdchen verwandten Seenadeln anzutreffen. In den Sommermonaten bevölkern große Schwärme von Jungheringen die Uferregion. Diese locken auch ihre natürlichen Fressfeinde an, die Hornhechte, ins Flachwasser.

Für Nachttauchgänge eignen sich die Geröllfelder hervorragend, da - insbesondere in den Sommermonaten - eine große Anzahl an nachtaktiven Fischen auf Nahrungssuche geht. Darunter sind besonders die Aale zu erwähnen, die hier in der warmen Jahreszeit besonders häufig sind. Mit etwas Glück kann man Dorsche sehen.